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15 Jahre Fördern - Qualifizieren - Integrieren

Standortbestimmung

1. Zuhause in der Regio

Der Wirkungsbereich der Fördergesellschaft erstreckt sich auf den Kammerbezirk der Handwerkskammer Freiburg von Achern im Norden bis Schopfheim im Süden. Wir verstehen uns deshalb als regionaler Bildungsträger.
Seit vielen Jahren pflegen und erweitern wir an den jeweiligen Standorten die Kontakte zu Betrieben, zu den Institutionen der beruflichen Bildung und zu anderen Bildungsträgern und sozialen Initiativen.

Wir kooperieren eng mit unseren Auftraggebern (Arbeitsagenturen, Argen, Kommunen, Landkreise, Stiftungen, ... ). Diese Kooperation ist geprägt durch einen kontinuierlichen fachlichen Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung der Förder- und Bildungsangebote.
Netzwerke wurden geknüpft, so u. a. das Netzwerk Schule-Ausbildung in Freiburg und der Regionalverbund Arbeit im Dreiländereck im Landkreis Lörrach.

Als Tochtergesellschaft der Handwerkskammer pflegen wir gute Kontakte zum Handwerk und zur Arbeitswelt, zu den Handwerksbetrieben, den Innungen und Kreishandwerkerschaften. Regelmäßig nimmt die Leitung der Fördergesellschaft an den Sitzungen der Lenkungs-gruppe der Handwerkskammer, des Berufsbildungsausschusses und der Vollversammlung der Handwerkskammer teil.

Während Dumping-Anbieter ohne Bezug zur Region durch ihr unseriöses finanzielles Gebaren die Zerstörung von Netzwerken und Kontakten, auch in Südbaden, in Kauf nehmen und sich mehr um die Rendite und einen schnellen Euro kümmern, zielen die Anstrengungen
der Fördergesellschaft, als gemeinnützigem Bildungsträger, auf die qualitativ hochwertige Förderung und Bildung junger Menschen und auf die positive Entwicklung des regionalen Ausbildungsmarktes.

2. Bildung als zentrale Aufgabe

Berufliche Bildung ermöglicht den Teilnehmern/innen unserer Bildungsmaßnahmen den Einstieg in das Erwerbsleben und damit eine bessere Integration in die
Gesellschaft. Die Lernfortschritte im persönlichen und sozialen Bereich (u. a. bei den
Schlüsselkompetenzen) sind dabei häufig genauso wichtig für den beruflichen Erfolg
wie die Fortschritte in Fachpraxis und Fachtheorie.

In Schlagzeilen der letzten Wochen wird die Brisanz des Themas Bildung deutlich:
• Betriebe klagen über eine unzureichende Ausbildungsfähigkeit von Schulabgängern/innen.
• Der Anteil der Abbrecher an beruflichen Schulen ist in den vergangenen 10 Jahren von 16,3 auf 22,8 Prozent gestiegen.
• Die deutsche Wirtschaft sieht ihre Wettbewerbsfähigkeit durch zunehmenden Fachkräftemangel und Bildungsarmut bei den Jugendlichen bedroht.
• Das Handwerk leidet in vielen Bereichen unter Nachwuchs- und Fachkräftemangel.

Bildung bleibt deshalb die zentrale Aufgabe der Fördergesellschaft. Die Bildungspotentiale
der jungen Menschen müssen erkannt und weiterentwickelt werden, denn: wer nichts weiß
und kann bleibt oder wird viel leichter arm!

Folgende ausgewählte Bildungsangebote der Fördergesellschaft reagieren explizit auf die Situation auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt :
• Sprungbrett – Kurs zur Förderung der Ausbildungsfähigkeit an Hauptschulen
• Projekt Kompetenzfeststellung
• Ausbildungsvorbereitende Bildungs-Angebote
• Ausbildungsbegleitende Hilfen
• CONTINUO – Projekt gegen Ausbildungsabbruch

In all unseren Projekten legen wir Wert auf Bildungsprozesse und auf die Möglichkeit, dass die Teilnehmer/innen persönliche, soziale und fachliche Entwicklungen machen zu können.
Mittelfristig wird dieses Vorgehen erfolgreicher sein.

3. Ein Unternehmen mit Kultur

Unsere Unternehmenskultur ist geprägt durch folgende Elemente:
• eine hohe Eigenverantwortlichkeit der Beschäftigten
• ein größtmögliches Maß an Transparenz nach innen
• eine konstruktive Kommunikations- und Unterstützungskultur
• eine hohe Beteiligung der Beschäftigten an der Entwicklung der Fördergesellschaft
• die Gleichberechtigung aller Beschäftigten in einer Unternehmensstruktur mit flachen Hierarchien
• die Leitung der Fördergesellschaft durch ein Leitungsteam
• eine hohe Innovationskraft

Wir verstehen uns als Unternehmen, das sich für die Bildung, Förderung und Integration von Menschen einsetzt. Dabei legen wir großen Wert auf eine Haltung, die von gegenseitigem Respekt und hohem Engagement gekennzeichnet ist.

Die aktuellen finanziellen Rahmenbedingungen üben allerdings einen immensen Kostendruck auf uns als Bildungsträger aus. Dies hat Auswirkungen auf Bezahlung, Arbeitsdichte und Ausstattung, auf die internen Team- und Mitarbeiterstrukturen, auf die Atmosphäre und auf das Management der Fördergesellschaft.
Auch innerhalb des Unternehmens entsteht dadurch Druck, z. B. aufgrund eines erhöhten Arbeitsvolumens, das in immer kürzeren Zeiten bewältigt werden muss. Der Umgang damit ist eine große Herausforderung für alle Mitarbeiter/innen der Fördergesellschaft.

4. Qualität sichern und entwickeln

Im Sommer 2006 begann die Fördergesellschaft mit der Einführung ihres Qualitäts-Management-Systems (QMS).
Zur Vorgeschichte: Im Oktober 2003 entschied sich die Fördergesellschaft, ein QMS zu entwickeln. Gründe hierfür waren u. a. die veränderten Rahmenbedingungen durch Ausschreibungs- und Vergabepraxis der Arbeitsagentur und das Wachstum der Fördergesellschaft. Bisherige Qualitätssicherungsanstrengungen gelangten an ihre Grenzen, es musste also eine neue Struktur der Entwicklung und Kontrolle von Qualität entwickelt werden. Bewährtes wird aber beibehalten, die Teamarbeit und die Fortbildung der

Mitarbeiter/innen ebenso, wie die Möglichkeit durch Supervision, die Arbeit in den pädagogischen Projekten zu verbessern.

Ein Großteil der Mitarbeiter/innen war seit Mitte 2004 in Qualitätszirkeln und in der QMS-Steuerungsgruppe an der Erarbeitung beteiligt. Es wurden 7 Kernprozesse und 11 unterstützende Prozesse identifiziert, beschrieben und überarbeitet. Die Gruppen wurden durch externe Berater und interne Qualitätsentwickler unterstützt.

In einem ersten Schritt wurden nun Instrumente zur Verbesserung der Reflexion und Kontrolle der Rahmenbedingungen und der Dokumentation der pädagogischen Projekte installiert. Am Ende dieses Entwicklungsprozesses steht die Zertifizierung des QMS.

5. Arbeit, die sich sehen lassen kann und auf die wir stolz sind

Unser Unternehmen zählt zu den qualitativ hochwertigen Anbietern im Bereich der
Beruflichen Integration. Unsere Mitarbeiter/innen sind gut ausgebildete Fachkräfte. Wir
legen Wert auf Mehrfachqualifikationen aus handwerklicher Ausbildung, Ausbildungen im
Sozial- oder Bildungsbereich und Erfahrungen in der Arbeit mit sozial benachteiligten
Menschen. Die Mitarbeiter/innen erhalten die Möglichkeit, sich durch Supervision und
Fortbildungsveranstaltungen ständig weiterzubilden.

Die Arbeitsfelder der Fördergesellschaft sind die Berufsorientierung, die Ausbildungs- und Arbeitsvorbereitung, die Ausbildung, die Ausbildungsbegleitung, die Weiterbildung und die Vermittlung in Arbeit. Ein weiteres Arbeitsfeld ist die Unterstützung von Handwerksbetrieben in Ausbildungsfragen.
Allein in den letzten drei Jahren wurden jedes Jahr im Durchschnitt 1500 jungen Menschen und Erwachsenen durch 14 unterschiedliche Angebote dabei geholfen, beruflich weiter zu kommen. Mehr als 90% der Prüfungsteilnehmer/innen an Ausbildungsabschlussprüfungen schlossen mit Erfolg ab und in den ausbildungsvorbereitenden Kursen gelang beim überwiegenden Teil der Teilnehmer/innen der Übergang in Ausbildung oder Arbeit.

Wir setzen dabei auf das Können und die Erfahrung unserer Mitarbeiter/innen, auf die ständige Verbesserung der Qualität der Arbeit und auf die Kultur und Innovationskraft des Unternehmens.

Qualität kostet!
Aber es kommt letztlich günstiger!

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